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Umgang mit Daten … wohin damit?

Verschiedene Ansätze

Welche Cloud darf es denn sein?

Verschiedene Systeme stehen uns zur Verfügung, welche sollen wir verwenden? Was wozu?

Ein Input zur Diskussion.

 

Ansätze der Datenverwaltung

Es gibt sehr unterschiedliche Ansätze beim Umgang mit Daten. Meistens speicherte man Files in einer hierarchischen Struktur in Ordner. Die Struktur, gut gewählt, bringt einiges. Wird es komplizierter, z.B. weil ein Dokument in zwei verschiedenen Ordner liegen müsste, erscheint schon ein erstes Problem. Jugendliche wissen oft überhaupt nicht mehr, wie mit Ordner umzugehen ist. Denn wenn sie ein Dokument nicht finden, dann suchen sie einfach. Ist auch nicht dumm und die Systeme sind dabei sich hilfreich: sie durchstöbern Dokumente nach Inhalt und versuchen, diese bestmöglich zu indexieren, damit man alles möglichst rasch findet.

Aber wo speichern wir überhaupt? Weil die HoPro-Server alt geworden sind, mussten wir uns von den Apple-Home-Directories verabschieden. Man kann sich nur noch als Gast anmelden und muss seine Files anders zusammensuchen. Apple unterstützt diese Serverkonstruktionen nicht mehr. Natürlich ist ein Hintergrund davon, dass man lieber auf persönliche (mobile) Geräte setzt. Das macht grundsätzlich auch Sinn! Schlanke Infrastruktur an der Schule, Daten sauber verwaltet (wo auch immer) und Zugriff auf diese von jedem Gerät.

Dank der Angebote von Microsoft und Adobe und unserer eigenen Haus-IT haben wir grundsätzlich drei verschiedene Möglichkeiten, Daten extern zu speichern. Extern meint: nicht auf dem Geräte (Desktop oder Mobile) und nicht nur im Schulhaus zur Verfügung. 

Vieles automatisch …

Die Programme von Microsoft und Adobe laufen immer mehr darauf hinaus, dass die Files irgendwo gespeichert sind – man muss gar nicht mehr wissen, wo das Dokument hinkommt – das iPad weiss es (hoffentlich).


Schulcloud OneDrive: MS hat die Nase vorn.

Das Zusammenspiel zwischen OneNote, Teams und OneDrive ist eigentlich ziemlich klever. Auch wenn das Microsoft-Angebot natürlich darauf abzielt, dass später alle nur noch Microsoft verwenden.

Files können geteilt werden, verschickt werden, zusammen bearbeitet und gemeinsam gesammelt werden. Das klappt im Moment an der HoPro noch nicht so ganz wie gewünscht – kommt aber schon noch :-)

Jede/r an der Schule hat eine Speichermenge von 1TB (1000GB!) kostenlos bei Microsoft zur Verfügung. Naja, kostenlos für die User*innen aber nicht für die Schule, wir müssen fest installierte Geräte mit entsprechender Softwaremiete haben.

Datenschutztechnisch die einzige erlaubte Lösung abgesehen vom Eigenbau (MonaLisa).

 


Die eigene Schul-Cloud: praktisch und simpel

Als Ersatz für den angestaubten «Medienlabor»-Server verwenden wir neu einen kompatiblen Samba-Server. Dieser ist unter MonaLisa.kshp.ch erreichbar. Dieser Server wird auch von Zuhause und von mobilen Geräten aus erreichbar sein. Derzeit funktioniert das Login leider noch nicht reibungslos. 

 

 


Adobe Creative Cloud

Die CreativeCloud ist ein System, dass bei jedem Login auf Desktopgerät die Dateien synchronisiert. Das ist sehr praktisch aber auch ein bisschen heikel: die Daten müssen VOR dem Logout als Gastuser synchronisiert sein – sonst sind die Daten möglicherweise futschi.

Photoshop auf iPad speichert jeweils automatisch auf die CreativeCloud, allerdings nicht als normales Dokument sondern als sogenanntes Cloud-Dokument. Dieses ist nach dem Speichern auch sofort für Desktop-Photoshop verfügbar. Allerdings ist das nur auf dem neuesten Photohosp 20 möglich! Die früheren Photoshop-Versionen können das noch nicht.

Auf der CreativCloud lassen sich Files beliebiger Art speichern. Es lassen sich darauf auch problemlos aus Apps heraus Files holen oder speichern, was sehr praktisch ist. Sämtliche Files sind auch über die Website von Adobe erreichbar. Praktischerweise lassen sich auch Schriften und andere Elemente in dieser Cloud-App aktivieren. Die App Adobe Capture ermöglicht es, direkt aus einer App Pinsel oder Muster zu generieren.


Andere Player

Natürlich existieren noch eine Vielzahl anderer Dienste: Google, DropBox, iCloud usw. Diese sind jedoch Datenschutztechnisch nicht kompatibel mit unserem Schulauftrag und deshalb nicht einsetzbar! Wir dürfen auch Schüler*innen nicht dazu zwingen, sich an einem Dienst anzumelden. Auch wenn er noch so cool (und vermeintlich kostenlos) ist.

Also Hände weg von DropBox und ähnlichem!

Klick für gross :-)


Aus dem iPad speichern: Umgang mit der «Daten»-App

Dokumente lassen sich natürlich auch auf iPad speichern. Viele Programme lassen auch gar nichts anderes zu. Seit einiger Zeit besitzt das iPad eine System-integrierte App namens «Dateien». Damit erhält man (zum Glück!) Zugriff auf eine Vielzahl von Diensten – darunter, selbstverständlich auch OneDrive und CreativeCloud! Und nicht zuletzt (leider noch nicht alltagstauglich) unsere neue monalisa.kshp.ch – ein Server, der den komplett veralteten, an Herz- und Lungenmaschinen angeschlossene Server Medienlabor ersetzen wird.

Der Umgang mit Daten auf verschiedenen Plattformen wird einfacher. Aus vielen Apps heraus kann auf die App «Dateien» zugegriffen werden und somit Daten importiert bzw. exportiert werden. Endlich!

Speichern ist kaum mehr ein Thema für Schüler*innen. Es wird ja gespeichert für sie. (Aber sie wissen nicht wo … )